Wie wir gemeinsam Erfolgsgeschichte schreiben
Kunde seit 2018
Ausgangslage
- Unterschiedliche Wohn- und Betreuungsbereiche mit variierenden Essenszahlen und Bedarfen
- Zentrale Organisation von Verpflegung und Lebensmitteleinkauf
- Lebensmittel- und Essensbestellungen wurden über Excel-Listen übermittelt und manuell zusammengeführt
- Hoher Zeitaufwand bei der Ermittlung und Weiterverarbeitung der Bestellmengen
Eingesetzte Lösung
- Einkauf & Inventur
- Speisenmanagement
- Digitale Sammelbestellung
- Digitale Bedarfsanforderungen
Und jetzt?
- Lebensmittel- und Essensbestellungen laufen digital in der Zentralküche zusammen
- Mengen und Bedarfe stehen gebündelt zur Verfügung – das spart mindestens einen Arbeitstag pro Woche
- Genauere Planung und gezieltere Bestellungen reduzieren Lebensmittelabfälle
- Mehr Transparenz und deutlich weniger administrativer Aufwand im Küchenalltag
Mehr Überblick, weniger Aufwand: JOMOsoft bei der Lebenshilfe St. Wendel
„Endlich alles an einem Ort“ – so beschreibt Frau Hartmann, Küchenleitung der Lebenshilfe St. Wendel, ihre Arbeit mit JOMOsoft. Was mit der digitalen Speiseplanung begann, wurde über die Jahre Schritt für Schritt erweitert. Heute unterstützen mobile Anwendungen auch die Lebensmittel- und Essensbestellungen der einzelnen Bereiche und bringen die Bedarfe zentral in der Küche zusammen.
Die Lebenshilfe St. Wendel bietet vielfältige Unterstützungs- und Betreuungsangebote für Menschen mit Behinderung sowie für Kinder, Jugendliche und Familien. Die Organisation ist über zwei Landkreise hinweg aufgestellt und mit zahlreichen Einrichtungen und Diensten fest in der Region verankert.
Am Hauptstandort in St. Wendel übernimmt die Zentralküche eine wichtige Rolle. Sie versorgt unter anderem drei Wohnheime, eine Kindertagesstätte, eine Tagesförderstätte und Teile des selbstbestimmten Wohnens. Gleichzeitig wird von hier aus der zentrale Lebensmitteleinkauf für die angeschlossenen Bereiche organisiert.
Unterschiedliche Bedarfe im Blick
Auch das Verpflegungsangebot ist vielseitig. Mittags stehen Vollkost, vegetarische und kindgerechte Gerichte sowie passierte Kost zur Wahl. Für Essensteilnehmende mit besonderen Anforderungen – etwa bei Schluckbeschwerden – werden passende Alternativen angeboten.
Gleichzeitig bleibt die Versorgung flexibel. Die einzelnen Wohn- und Betreuungsbereiche verfügen über eigene Küchen und können auch selbst Gerichte zubereiten. So werden beispielsweise frisch geerntete Kartoffeln aus dem eigenen Hochbeet gemeinsam zu einer Kartoffelsuppe verarbeitet. Für diesen Tag kann die Gruppe das Mittagessen entsprechend abbestellen.
Für die Zentralküche bedeutet das: Essenszahlen und Lebensmittelbedarfe sind nicht jeden Tag identisch. Umso wichtiger ist es, aktuelle Mengen zuverlässig im Blick zu behalten und die Planung entsprechend anzupassen.
Bestellungen digital zusammenführen
Genau diesen Bereich hat die Lebenshilfe mit JOMOsoft weiter digitalisiert. Lebensmittel für Frühstück und Abendessen, Waren für eigene Kochaktionen oder
die tägliche Mittagsverpflegung werden heute über mobile Anwendungen bestellt und digital an die Zentralküche übermittelt.
„Die Zahlen kommen fertig bei mir an. Ich brauche nur noch zu schauen: Was haben wir im Bestand und was brauchen wir?“, erklärt Frau Hartmann.
Für die Küchenleitung ist das eine enorme Arbeitserleichterung. Zuvor wurden die Bedarfe der verschiedenen Bereiche über Excel-Listen übermittelt, in der Küche zusammengeführt und die Mengen anschließend manuell ermittelt. Allein die Bearbeitung der Lebensmittelbestellungen beanspruchte nach Angaben von Hartmann mindestens einen Arbeitstag pro Woche.
Heute stehen die benötigten Mengen gebündelt zur Verfügung. Das spart Zeit, reduziert Übertragungsaufwand und schafft einen schnellen Überblick über den tatsächlichen Bedarf.
Mehr Transparenz, mehr Zeit für die Küche
Auch für die einzelnen Bereiche ist die digitale Bestellung übersichtlicher geworden. Bestellungen und Bedarfe lassen sich direkt nachvollziehen und die Mitarbeitenden haben einen besseren Überblick über ihre Anforderungen.
„Der ganze Ablauf ist optimiert worden. Es ist für die Gruppen viel einfacher und transparenter“, berichtet Hartmann. Für sie selbst macht sich die Zeitersparnis vor allem im Arbeitsalltag bemerkbar. „Die Arbeit am PC ist auf viel weniger Stunden reduziert worden.“ Zeit, die heute wieder dort zur Verfügung steht, wo sie gebraucht wird: in der Küche.
Genauer planen, gezielter bestellen
Mehr Transparenz bedeutet gleichzeitig mehr Genauigkeit. Bestände und aktuelle Bedarfe lassen sich besser miteinander abgleichen, sodass die benötigten Mengen gezielter bestellt werden können.
„Jetzt ist alles viel einfacher und viel genauer“, sagt Hartmann.
Das gilt auch für die Produktionsplanung. Die tatsächliche Zahl der Essensteilnehmenden kann genauer berücksichtigt und die benötigte Menge entsprechend kalkuliert werden. So konnte die Lebenshilfe Lebensmittelabfälle reduzieren und ihren Wareneinsatz gezielter steuern.
Gerade vor dem Hintergrund des zunehmenden Kostendrucks im sozialen Bereich gewinnt diese Transparenz zusätzlich an Bedeutung. Verlässliche Mengen und ein genauer Überblick über den Bedarf schaffen eine bessere Grundlage für eine wirtschaftliche Planung.
Verlässlich planen und flexibel bleiben
Neben den Bestellungen spielt auch die digitale Speiseplanung eine wichtige Rolle. Rezepturen und Speisepläne sind zentral hinterlegt und schaffen damit klare Vorgaben für die tägliche Produktion.
„Dann wird wirklich nach den Rezepturen gekocht. Damit haben wir eine gleichbleibende Qualität“, erklärt Hartmann.
Trotzdem bleibt genügend Flexibilität. Saisonale Produkte können in die Speiseplanung aufgenommen und Komponenten bei Bedarf angepasst werden. So reagiert die Küche beispielsweise auf die Saison von Erdbeeren, Spargel oder anderen frischen Produkten und sorgt gleichzeitig für Abwechslung auf dem Speiseplan.
Damit verbindet die Lebenshilfe feste Standards mit der Flexibilität, die ihr vielseitiger Verpflegungsalltag erfordert.
Schritt für Schritt digitaler
JOMOsoft ist bei der Lebenshilfe St. Wendel über die Jahre gemeinsam mit den Anforderungen gewachsen. Den Anfang machte die digitale Speiseplanung. Später kam der Wunsch hinzu, auch die Lebensmittel- und Essensbestellungen der einzelnen Bereiche digital abzubilden.
Die Einführung der mobilen Anwendungen wurde gemeinsam vorbereitet und eng durch das JOMOsoft-Team begleitet. Dabei konnte die Lösung an die Anforderungen der Lebenshilfe angepasst und schrittweise in den Arbeitsalltag integriert werden.
„Wir haben alles so eingerichtet bekommen, wie wir es tatsächlich brauchen“, fasst Hartmann die Zusammenarbeit zusammen.
Auch die Handhabung habe positiv überrascht. „Am Anfang hatte ich schon ein bisschen Respekt davor“, erinnert sie sich. Im täglichen Einsatz zeigte sich jedoch schnell, dass die Anwendung auch für Mitarbeitende gut nutzbar ist, die bislang wenig mit digitalen Bestellsystemen gearbeitet haben. „Es ist eigentlich ganz einfach, weil es sehr transparent aufgebaut ist“ so Hartmann.
Fest in der Region verwurzelt
Seit 60 Jahren ist die Lebenshilfe St. Wendel in der Region aktiv. Neben ihren vielfältigen Angeboten ist sie eng mit dem gesellschaftlichen Leben vor Ort verbunden, arbeitet mit der Stadt zusammen und beteiligt sich regelmäßig an Veranstaltungen und inklusiven Aktionen.
Diese Nähe zur Region gehört ebenso zur Lebenshilfe, wie die kontinuierliche Weiterentwicklung der eigenen Angebote und Strukturen. Auch in der Verpflegung bleibt das Team deshalb in Bewegung und beschäftigt sich bereits mit weiteren Möglichkeiten für die zukünftige Versorgung.
Auf den Punkt gebracht
Für die Lebenshilfe St. Wendel hat sich die digitale Weiterentwicklung im Küchenalltag deutlich bewährt. „Es ist eine riesengroße Arbeitserleichterung und Zeitersparnis.“
Besonders die Verbindung aus digitaler Speiseplanung, gebündelten Bestellungen und einem besseren Überblick über Mengen und Bedarfe erleichtert heute die tägliche Organisation.
Das Fazit aus der Küche fällt entsprechend eindeutig aus: „Das wird man nicht mehr hergeben.“