Nachhaltigkeit sichtbar und erlebbar machen
Mit JOMOsoft und Greenado gelingt dir das im Handumdrehen. Die Nachhaltigkeitsbewertung von Artikeln, Rezepten und ganzen Menüs hilft dir dabei, deinen Betrieb noch umweltbewusster zu gestalten – ganz ohne zusätzlichen Aufwand oder Komplexität. Auf einen Blick erkennst du, wie klimafreundlich deine Zutaten sind, und kannst deine Speisenplanung direkt darauf ausrichten. Das Beste daran: Auch deine Gäste bekommen dein Engagement für mehr Nachhaltigkeit transparent vermittelt.
Aktuell werden drei zentrale Nachhaltigkeitskennzahlen berücksichtigt: der CO₂ Fußabdruck, der Flächenfußabdruck und der Wasserfußabdruck. Nun stehen wichtige Anpassungen bei der Berechnung des Wasserfußabdrucks an.
Was bedeutet der Wasserfußabdruck?
Er beschreibt, wie viel Wasser für die Herstellung eines Produkts oder einer Dienstleistung benötigt wird. Da Wasser weltweit eine zunehmend knappe Ressource ist – besonders in Regionen mit hohem Wasserstress – spielt ein verantwortungsvoller Umgang damit eine entscheidende Rolle.
Wie wurde der Wasserfußabdruck bisher berechnet?
Bisher stützte sich die Berechnung auf Daten von 2011 (Pfister et al.) unter Einbeziehung der länderspezifischen Wasserverfügbarkeit mittels AWARE-Faktoren. Als Ergebnis wurde der knappheitsgewichtete Wasserfußabdruck ermittelt. Berücksichtigt wurden unter anderem:
Diese Methode lieferte wertvolle Orientierung – die Daten sind aber nicht mehr aktuell, denn Bewässerungstechnologien, Klimabedingungen und globale Handelsströme haben sich weiterentwickelt, ebenso wie die Möglichkeiten der Datenverarbeitung.
Ab Januar 2026: Aktualisierte Wasserwerte für mehr Genauigkeit
Greenado führt eine umfassende Überarbeitung der Wasserfußabdrücke ein. Die neuen Werte basieren auf einem detaillierten Pflanzensimulationsmodell (Mialyk et al., 2024), das realistische Umweltbedingungen sowie moderne Bewässerungstechniken abbildet. Dadurch entsteht ein wesentlich präziseres Bild darüber, wie viel Wasser der Anbau einzelner Zutaten tatsächlich benötigt. Dank neuer AWARE-Faktoren wird zudem mit aktuellen Daten berücksichtig, wie stark die regionale Wasserknappheit ins Gewicht fällt.
Die wichtigsten Neuerungen:
Was bedeutet das für Küchen?
Für Küchen werden die Daten alltagstauglicher und präziser. Die aktualisierten Wasserwerte fließen automatisch in Artikel, Rezepte und komplette Menüs ein. Dadurch wird im Speiseplan oder im Self Ordering sichtbar, welche Komponenten besonders ressourcenintensiv sind.
Zusätzlich werden die neusten Importstatistiken berücksichtigt – so fließen realistische Herkunftsländer in die Bewertung ein. Das Ergebnis: Eine Einschätzung, die die tatsächlichen Warenströme möglichst genau abbildet.
Das ermöglicht dir:
Nachhaltigkeit, die im Alltag ankommt
Durch die neuen Wasserwerte wird Nachhaltigkeit noch greifbarer. Küchenleitungen erhalten eine klare Orientierung, welche Zutaten besonders wasserintensiv sind und wie Menüvarianten sich im Ressourcenverbrauch unterscheiden. So werden nachhaltige Entscheidungen einfacher – und lassen sich mit wirtschaftlichen und qualitativen Anforderungen ideal verbinden.
Das Modell bildetet eine wissenschaftliche Methode ab, die den Umwelteinfluss im Bezug auf Wasser von Produkten berechnet, indem sie den Wasserverbrauch mit regionaler Wasserknappheit kombiniert.
AWARE-Faktoren zeigen, wie knapp Wasser in einer bestimmten Region tatsächlich ist, nachdem der Bedarf von Mensch und Ökosystemen berücksichtigt wurde.
Es handelt sich um ein globales, prozessorientiertes Modell, das den Wasserbedarf von Pflanzen deutlich präziser und wirklichkeitsnäher abbildet als frühere Methoden.